Summer-Run 2008 von Marion und Freddy
Nach einem warmen - „ Ihr seid ja nicht ganz dicht, Sonntag früh um 7.00 Uhr losfahren. “ – Abschied, ging es zum ersten Treffpunkt. Die Mitfahrzentrale hatte gute Arbeit geleistet und der Fahrer stand schon da, lediglich die Mitfahrerin kam just in Time - also ein paar Minuten zu spät .Auf dem Weg zum Haupttreffpunkt gab es schon ein kleines Rennen mit anderen TeilnehmerInnen, um die Verhältnisse und die eigene Position schon mal klarzustellen.
Das Eintreffen der anderen Teilnehmer am Troisdorfer Bahnhof verlief unter großem Hallo und Gedrücke ( trotz der Gefahr der Schweinegrippe ) eigentlich reibungslos. Matthias hatte noch eine kleine Überraschung für Marion und Freddy. Damit sie sich aus der Masse der TeilnehmerInnen als Rudelführer gut erkennbar hervorheben konnten erhielt jeder eine individuell gestaltete Signalweste. Lediglich einzelne Teilnehmer hatten mal wieder nicht richtig gelesen und kamen statt mit kleinem Gepäck, mit einem wasserdichten Koffer der wahrscheinlich von der Frau vor die Tür gestellt wurde ob der frühen Abfahrtszeit.
Es wurde 7.30 und die Blicke auf den Fahrplan verhießen nichts Gutes. Denn der nächste Bus sollte erst nach 8.00 Uhr fahren. Doch hier hatte Freddy einen Plan. Nach einer Runde um den Busbahnhof ging es auf den Bahnhof der DB in Richtung Köln. Nun gingen die Spekulationen untereinander los. Dass die Bahn auch am Flughafen hält machte einigen TeilnehmerInnen noch Hoffnung auf einen kurzen Flug, jedoch wurde ihnen die selbige wieder getrübt, als es hieß dass alle erst in Köln Deutz aussteigen müssen. Dort angekommen sah es beim Aussteigen aus als würde der Köln-Marathon um 6 Wochen vorverlegt sein. Zum Glück roch es nicht so. Der Deutzer Bahnhof hat sich in den letzten Jahren ganz schön gemausert, jedoch wurden die Gesichter wieder länger als wir erneut auf einen Bahnsteig gingen und Freddy uns mitteilte das wir bis Solingen Hbf. fahren. Sofort machten Gerüchte die Runde, das wir eventuell neue Messer o.ä. erhalten würden zw. Auf den Spuren der Messerschmiede laufen. Doch auch dieses mal weit gefehlt. Dort angekommen ging es erneut über den Bahnhof auf einen anderen Bahnsteig. Nachdem Freddy Bert für die schnellste Prognose zum heutigen Lauf ( Eingang 20 Minuten nach Anforderung ) und Guido für die interessanteste, aber dann doch am weitesten von der Realität entfernten Prognose mit je einem Duschtuch auszeichnete, ging es erneut in einen Zug, die Endstation war nicht klar und es stellten sich fragende Gesichter rundherum ein. Aber gut er weiß schon was er macht dachten wir uns und folgten ihm. Das dieser noch einige Minuten Zeit hatte bis zur Abfahrt, nutzte Freddy und verschwand unbemerkt mit einigen Teilnehmern. Sie kehrten schwer beladen mit Tüten zurück. Nach dem der Zug sich in Bewegung setzte gab es endlich ein neues Ziel: Solingen-Schaberg, dies sollte auch die Endstation der Anreise zum eigentlichen Startort für uns sein. Auch das Geheimnis der Tüten wurde gelüftet. Es waren ein Veranstaltungsshirt mit Logo und Startbeutel. Von Freddy gab es ein großes Dankeschön an Arne der sich darum gekümmert hat. Nach der Verteilung und bei Durchsicht hörte man ein vielfältiges Geraune und Gemurmel. Einige von uns machten Augen wie zu Weihnachten. Denn der Inhalt konnte anderen Laufveranstaltungen Konkurrenz machen.
In Solingen-Schaberg angekommen gab es eine Überraschung Barbara, Jürgens Frau, stand auf dem Bahnhof. Die Begrüßung erfolgte mit viel Hallo. Ansonsten war es ein sehr ruhiger und beschaulicher Bahnhof, in der angeschlossenen Lokalität gab es sogar richtiges Bier – Gaffel Kölsch.
Es wurde auch ersichtlich warum in der Ausschreibung um kleines Gepäck gebeten wurde, Barbara hatte die Funktion des Materialwagens übernommen. Das Verstauen klappte ganz gut, da auch Katarina und Maximilian die Kinder von Barbara und Jürgen tatkräftig mithalfen.
Nachdem sich die allgemeine Aufregung etwas gelegt hatte, wurde die weitere „ Leitung “ an Jürgen übertragen, da dieser einen Grossteil seines noch jungen Lebens in Wuppertal verbrachte und wie sich später herausstellen sollte, die Grundidee für heute hatte. Zuvor gab es jedoch noch einige Gruppenfotos mit entspannten und lachenden Gesichtern. Ob die am Ende auch noch so aussahen dazu später mehr.
Es sollte mit einer kurzen Einlaufphase beginnen. Das sah auch schon ganz gut aus, denn als erstes erwartete uns eine steile Abfahrt. Im Anschluß ging es parallel zu einem Trimm-Dich Pfad dessen weitere Stationen zum Glück ausgelassen wurden. Der erste Stopp erfolgte dann an einem imposanten Bauwerk der Müngstener Brücke. Jürgen hatte sich gut informiert und hatte einige interessante Infos für die TeilnehmerInnen parat. Weiter ging es auf dem Rätselpfad dessen Geheimnisse aber für uns bewahrt blieben. An der nächsten Stelle sollte ein Teil des Mottos eingelöst werden. Das Wasser. Wir gingen über die Wupper. Also besser gesagt fuhren – nämlich mit einer Seilfähre. Hier sollte sich eigentlich denjenigen die keine Prognose abgegeben hatten ihr Handicap aufgelegt werden, indem sie Fährmann spielen. Jedoch kniffen sie uns so wurde der Job unter uns aufgeteilt. Es musste wie auf einer Draisine gepumpt werden und sah anstrengend aus. Der nächste Halt war der Diederichstempel, dessen Zweck nur darin besteht einen schönen Blick auf die Brücke zu haben. Nach einem gemütlichen Ausrollen kamen wir an einer Bushaltestelle??? an. Der eintreffende Bus wurde von uns gekapert und bis zu unserem Ausstieg waren wir die einzigen, neben dem Fahrer. Da hatte Sonntag früh wenigstens mal einen vollen Bus.
Der erste Blick brachte uns das Stadion des Wuppertaler SV näher und die von den Ostfriesen gebaute Straßenbahn. Die haben bestimmt was falsch gemacht die Schienen waren alle oben. Na ja, so sind sie halt.
Nach einer kurzen Besprechung ging es endlich zu Teil 2 des Mottos - zu Land.
Teamaufgabe ist ein ca. 1800m langer steiler und ungemütlicher Anstieg, vorbei an den Elefanten des Wuppertaler Zoos, aber nur, weil diese auch schon erwachet sind . Team Sandra + Matthias + Michael erreichen auf wundersame Weise als erste das Gipfelkreuz. Oben am Gipfel werden wir gemeinsam auf die Samba Trasse ( kein Tango ) einschwenken, ein Wanderweg, der direkt in den Zoo hinein führt. Mit etwas Glück können wir die Bewohner des riesigen Löwengeheges persönlich kennen lernen; hören werden wir sie in jedem Falle. Das Team mit der schlechtesten Bergqualität wird sich hier vom Rest des Teams verabschieden und den Löwen zum Frühstück angeboten. Birgit / Reinhold / Arne .
( Wuppertal hat ein Rudel von 6 – 8 Großkatzen und z.Zt. auch Nachwuchs ) Ein interessantes Tempotraining steht dann wohl an….
Auf dem Weg über den Zoo konnten wir sogar ein Männchen mit seinem Weibchen und einem Jungen in einem vierrädrigen Gefährt sehen. Auf Anrufen hin reagierten sie sogar und machten komische Verrenkungen und Gesten.
Von nun an ging es immer nur bergauf und bergab ( ist ja auch das Bergische Land ), verlockende Möglichkeiten der Einkehr durften nicht angenommen werden. Wir wurden immer weiter getrieben. Plötzlich hieß es für die Spitzengruppe -Stopp!! und Langsamer!! . Als der Rest des Haufens ankam ging es gemeinsam weiter und nach ca. 100 m wurde unser Wunsch nach Erfrischungen gehört. Barbara hatte bei Kilometer 13 einen Verpflegungsstand aufgebaut, welcher sich mit großen Veranstaltungen messen kann. Das Schlimmste war geschafft und es ging nur noch mäßig bergab. Plötzlich taucht ein Stadion vor uns auf und es wird dorthin eingeschwenkt. Da gibt es für einige von uns kein Halten mehr und die Schlussspurtqualitäten werden mehr oder weniger eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Doch getreu dem Motto wir laufen gemeinsam los und kommen gemeinsam an gab es keine/n Letzte/n und wir konnten uns im Schatten des Sportlerheimes erst mal ausruhen.
Nach einer warmen Dusche, mit mehr als einem 10 l Eimer Wasser für alle, und dem Einsatz von Deos, ging es noch mal kurz an die frische Luft. Dort sorgte das Erscheinen einer Teilnehmerin, in einem roten Trikot mit blau/weißem Rauten-Enblem auf der Brust und der Nummer 33, für ein bis zur Verabschiedung vorhaltendes Gesprächsthema.
Auch jetzt zeigt sich das Organisationsteam gut gerüstet. Es gab ein leckeres Essen und Getränke für alle.
Irgendwann hieß es dann aber trotzdem Abschied nehmen und es ging für geraume Zeit nur bergab. Die Frage nach der Luft aus dem Motto stand immer noch im Raum. Wurde aber am Ende unseres Marsches gelöst. Die vorne angesprochene falsch von den Ostfriesen gebaute Straßenbahn entpuppte sich als Wuppertaler Schwebebahn und nach einer gemütlichen Fahrt über die Wupper ging es in die Bahn nach Hause. In Köln angekommen, mussten einige sich sputen da sie teilweise och nicht gewählt hatten. Der Rest der damit schon fertig war, versammelte sich auf ein schnelles Kölsch im Deutzer Bahnhof. Dort gab es einige Gäste die beim Eintreffen der Lady in Red anmerkten sie möchten gerne zahlen.
Doch alles Schöne hat einmal ein Ende, mit dem Eintreffen in Troisdorf und einer herzlichen Verabschiedung, auch dieser Lauf.
Ich denke alle sind gut zu Hause angekommen und haben schöne Erinnerungen an diesen Lauf. Der eine oder andere freut sich sicher schon auf den nächsten Summerrun und hat vielleicht schon eine Idee für nächstes Jahr oder lässt sich überraschen.
Danke noch mal an Marion, Freddy, Jürgen und Arne, die sich seit Anfang des Jahres Gedanken gemacht haben.
Vielen Dank für die supertolle Unterstützung bei der gesamten Familie Axmacher. Ebenso ein Dank an Steffi Kümpel und Slavi Marx für die freundliche Unterstützung unserer Veranstaltung.
Last but not least gilt unser Dank natürlich auch den Firmen Isostar, Erdinger alkoholfrei, Bioleo, Orthomol-Sport, Coty ( adidas ), asics, Medikonzept ( Hammergel, Flex all ), P. Jenstchura, Runnerspoint, Phiten, Ilrido, Sebamed, Hechtpharma ( Ice cool ), Stada, Vianutri, Dem Kräuterhaus Sankt Bernhard ( aktiv 3 ) und Sanofi aventis die uns geholfen haben die Startbeutel zu füllen und würden uns freuen wenn sie auch bei weiteren Veranstaltungen an unserer Seite stehen.
Autor: Arne Hofer!
Und weiter geht es mit dem Bericht von Freddy:
Summer Run 2009

Planung / Durchführung :
Mein Wecker klingelt…. es ist 5:55 Uhr , auf zur Dusche…weiterschlafen iss nix….
Ab Troisdorf mit der DB nach Köln – Deutz ( pünktlich ). Umsteigen in Zug in Richtung Immekeppel ?? und Ausstieg in Solingen Hbf. Irgendwie seltsam …Nochmals umsteigen in zufällig !!! für uns bereitstehenden ICE nach Solingen – Scharberg , oder so ähnlich . Dort wird das gesamte Team in Blau -Weiße Shirts eingekleidet ( trotz 0 : 1 ) . Iris ganz in Blau Weiß , ein Traum …
Ein steiler Abstieg mit flotter Rutscheinlage steht bevor. In einem sehr schönen Tal
( Bürgerpark ) werden wir eine beängstigend ausschauende , hohe Eisenbahnbrücke unterlaufen, um dann mit einem interessanten futuristischen Wasser- fahrzeug die Wupper zu überqueren. Danach ca. 2 Km leichtes einrollen bis zu einer Bushaltestelle, natürlich, wie bestellt , im Sonnenschein. Weiterreise per Bus bis zu unserem eigentlichen Laufstartpunkt :
Wuppertal / Zoo / Nähe Löwengehege .
Dort geht’s nach kurzem Boxenstopp, nur für die Girls , wirklich und endlich los. Teamaufgabe ist ein ca. 1800m langer steiler und ungemütlicher Anstieg, vorbei an den Elefanten des Wuppertaler Zoos, aber nur , weil diese auch schon erwachet sind . Team Sandra + Matthias + Michael erreichen auf wundersame Weise als erste das Gipfelkreuz. Oben am Gipfel werden wir gemeinsam auf die Samba Trasse ( kein Tango ) einschwenken, ein Wanderweg , der direkt in den Zoo hinein führt. Mit etwas Glück können wir die Bewohner des riesigen Löwengeheges persönlich kennenlernen ; hören werden wir sie in jedem Falle. Das Team mit der schlechtesten Bergqualität wird sich hier vom Rest des Teams verabschieden und den Löwen zum Frühstück angeboten. Birgit / Reinhold / Arne .
( Wuppertal hat ein Rudel von 6 – 8 Großkatzen und z.Zt. auch Nachwuchs ) Ein interessantes Tempotraining steht dann wohl an….
Das restliche Team sagt locker und freundlich Bye-Bye und wir werden von dort an erstmal ca. 45 Minuten bergan laufen. Wir passieren schöne , aber auch renovierbedürftige Bauwerke aus Alt – und Neuzeit. Aber es geht immer nur berauf oder bergab……irgendwo werden wir planmässig einen kleinen Schluck Wasser erhalten .
Nach ca. 13 km führt der Weg nur noch bergab durch dichtes Waldgebiet. Das Ziel ist nicht mehr weit. Eine Sportanlage bietet uns zum Abschluß die Möglichkeit , mit einer flotten Tempoeinheit den aktiven Running Teil der Summer Run Tour zu beenden.
Angekoppelt an diesen Sportplatz sind Duschanlagen und ein kleines Restaurant.
Dort können wir kalt und warm duschen und einen kleinen Snack zu uns nehmen.
Der Auftritt eines Teilnehmers im roten Trikot ( 33 ) sorgt für allgemeines Erstaunen , Entsetzen und so manchen netten Kommentar….
Berührung mit Wasser und Land hatten wir schon , es bleibt noch die Luft. Eine ausgiebige Fahrt mit der Schwebebahn bildet den Abschluss . Vorher bleibt es uns nicht erspart , einen längeren Fußweg bergab bis zur Haltestelle zurück zu legen.
Heimreise Wuppertal / Vohwinkel - Köln / Deutz nach Troisdorf.
Vielen Dank für die Supertolle Unterstützung bei der gesamten Familie Axmacher. Ohne Euch wäre das alles niemals möglich gewesen. Ebenso ein Dank an Steffi Kümpel und Slavi Marx für die freundliche Unterstützung unserer Veranstaltung.
Ganz besonderes möchte ich Marion Ludwig für Ihre besondere Hilfe danken. Angefangen mit dem ersten Gedanken an einen geeigneten Zielpunkt bis zur letztendlichen Durchführung . Marion hat mit tollen Ideen diesen Summer Run mitgeprägt. Dafür möchte ich Dir ganz herzlich danken. Hoffe sehr auf Deine Unterstützung beim Summer Run 2010 . Einen Anmelder dafür gibt’s schon…..einen ganz Mutigen ….
Dank aber auch an alle Teilnehmer. Einmal für euer Vertrauen und den tollen Teamgeist. Es hat sehr viel Spass gemacht am zurückliegenden Sonntag. Obwohl ich mich doch ein klein wenig angespannt fühlte, ob wohl alles planmässig klappt …..
Bin immer noch sprachlos und hocherfreut darüber , das unser Lauf ins Ungewisse schon 36 Stunden nach der ersten Info ausgebucht war.
Alles Gute und bleibt in erstklassiger Condition …. die Summer Run Idee ist noch nicht am Ende ….
Freddy